Auf nach Afrika!

Meine Freundin und ich haben lange überlegt, wohin unsere Hochzeitsreise gehen soll. Hochzeitsreisen sind meist immer etwas besonders und so wollten wir natürlich nicht nur nach Mallorca oder Ibiza fliegen. Das war uns irgendwie zu gewöhnlich und so wollten wir eine unvergessliche Reise machen, von der wir noch unseren Enkeln erzählen könnten. Erst dachten wir an Mauritius oder auch Seychellen, aber dann kam uns etwas ganz anderes in den Sinn: Tansania! Wir wollten nämlich nicht nur faul am Strand liegen, sondern auch etwas erleben und so war Tansania im Süden von Afrika genau das Richtige für uns. Zudem erhofften wir uns, die Big 5 zu sehen, denn das kann man natürlich nur in Afrika. Ich finde Afrika ist noch geheimnisvoller und mystischer als jede Insel es sein könnte und so legten wir uns auf Tansania fest. Drei Monate später ging es für uns los. Der Flug dauerte sehr lange, aber da wir auch drei Wochen hier sein würden, war es vollkommen in Ordnung.

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Foto: ralph_rybak / pixabay

Nach der langen Flugzeit stiegen wir leicht zerknautscht aus dem Flugzeug und freuten uns über das grandiose Wetter. Die Wärme in Tansania ist eine ganz andere als die, die wir zu Hause haben und so mussten wir uns erst einmal daran gewöhnen. Ein Shuttlebus brachte uns zum Hotel. Dort richteten wir uns ein und informierten uns gleich beim Check- In, was man hier alles unternehmen konnte. Besonders interessant fanden wir einen Flyer, der uns mittelte, man könne in freier Wildbahn zelten. Das wollten wir natürlich tun und buchten das Erlebnis noch am Ankunftstag. Nun galt es aber erst einmal, die Gegend zu erkunden, uns vertraut mit der Umgebung zu machen und den Strand zu finden, der sich garantiert hinter dem nächsten großen Hotel versteckt hält. Wir liefen ein wenig planlos durch die Gegend, fanden unterwegs einen Supermarkt, an dem wir uns ein Eis kauften und ruhten uns auf einer Bank erst einmal aus. Wir merkten das der Ort, den wir uns ausgesucht hatten, relativ groß ist und dass wir irgendwie im Kreis liefen. Dann sahen wir einen blauen Wegweiser zum Strand und es gab kein Halten mehr.