Die Geschichte der Autoversicherung

Versicherungen haben Deutsche in den letzten Jahren sehr viele abgeschlossen. Dies gilt auch für die Autoversicherung. Wobei man wirklich nur eine Autoversicherung benötigt. Doch eine zu finden, das ist recht schwer. Die Haftpflicht muss immer vorhanden sein. Die Kaskoversicherung ist indes nur dazu da, dass Schäden am eigenen Fahrzeug reguliert werden können – je nach Ausprägung mehr oder weniger. Die Vollkasko ist natürlich der Mercedes unter diesen Versicherungen. Dass die Deutsche eine Autoversicherung hatten, war natürlich nicht immer der Fall. Erst 1939 kam die Pflicht für die Autofahrer eine Autoversicherung abzuschließen. Viel hat sich dann auch nach dem 2. Weltkrieg nicht geändert. Am Einheitstarif wurde festgehalten. Dies hielt man damals in der Versicherungswirtschaft für gerecht. Die Verbraucher indes mussten draufzahlen häufig, vor allem wenn sie einen Kleinwagen fuhren.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Gerechter, aber auch komplizierter geworden

Das System, das mit der Deregulierung des Marktes im Jahr 1994 eingeführt wurde scheint gerechter zu sein. Die großen Bonzen mit den großen Schlitten zahlen wesentlich mehr als eine Familie mit einem Kleinwagen. Denn die Berechnungsgrundlage ist heute eine andere. Die Deregulierung 1994 brachte aber auch mit sich, dass ein deutscher Autofahrer auch bei einer ausländischen – europäischen – Versicherung sein Auto versichern konnte. Wer das allerdings bei einer englischen bzw. britischen Versicherung in der Vergangenheit getan hat, der muss nun genau darauf achten, wie sich die Sache mit bzw. nach dem Brexit entwickelt. Davor fürchten sich die Briten doch sehr. Und auch die Versicherungen sehen mit dem Brexit einiges an Veränderungen auf sich zukommen.