Die Vielfalt Zyperns erleben

Wer sich für Ferien Zypern entschieden hat, der hat die Möglichkeit die Vielfalt von diesem Land kennenzulernen. Die Insel Zypern ist zwar zweitgeteilt, was politische und geschichtliche Gründe hat und Reisen in den Norden, wo die türkische Regierung das Sagen hat, doch ein bisschen schwer. Doch auch im Süden finden sich sehr viele Sehenswürdigkeiten und ergeben sich viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Auch im Herbst und im Winter, wenn das Wetter zum Baden nicht mehr ausreicht, es sei denn man reist in einer schwedischen oder russischen Urlaubergruppe mit, von denen auch noch im November oder Dezember viele den Sprung ins kalte Nass wagen, gibt es hier viel zu entdecken.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de


Archäologische Park Kato Paphos

Die Insel lässt sich insbesondere im Winter sehr gut mit dem Mietwagen erkunden, weil es hier sehr viele Ausgrabungsstätten gibt, die verschiedene Kulturen betreffen. Wer extra nach Zypern gekommen ist, um hier archäologische Stätten zu besuchen, der kommt am Archäologischen Park Kato Paphos nicht vorbei. Dieser Komplex verfügt über Mosaikböden von vier römischen Villen und bietet als besonderes Highlight auch das Asklepios-Heiligtum, das Odeon und die Burg der Vierzig Säulen, die Agora, ebenso wie die Basilika und den Panagia Limeniotissa und die vielen Königsgräber. Der Kato Paphos zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und ist das ganze Jahr geöffnet.

Amathus und Kolossi

Die Ausgrabungsstätte Amathus bei Limassol ist auch einen Besuch wert. Dieses Ausgrabungsareal lieg auf einem Hügel und bietet neben den historischen Ausgrabungen auch noch eine beeindruckende Aussicht. Es handelt sich bei den Ausgrabungen um die Ruinen eines Stadtkönigreichs mit Akropolis. Geöffnet ist dieses Areal ebenfalls das ganze Jahr über. Die Ruinen sind zum Teil sehr gut erhalten. Sehenswert und nicht weit entfernt ist die Burg von Kolossi bei Limassol. Sie war früher eine Kreuzritterburg und Stammsitz der Templer auf der Insel, die auch versuchten Zypern einzunehmen. Später ließen sich hier die Johanniter nieder. Diese gewähren den Besuchern auch das ganze Jahr über Einlass in die Stätte, die von großer geschichtlicher Bedeutung für die Insel Zypern ist und deren Errichtung viele Veränderungen brachte auf der Insel. Die Burg liegt rund 15 km von Limassol entfernt und ist sehr gut erhalten.