Dominikanische Republik – Situation hinter den Kulissen

Die Prospekte bzw. Bilder im Internet, die man den an einem Urlaub in der Karibik interessierten Menschen zeigt, sind alle gleich: Herrliche Strände, blauer Himmel, blaues Meer und schöne Hotels und gut ausgestattete Hotelzimmer. Abgesehen davon, dass vielleicht so einiges nicht stimmen mag wenn man dort tatsächlich angekommen ist mit dem Hotel, weil vielleicht direkt nebenan eine Baustelle ist, muss man sagen, dass was die Strände betrifft die Bilder meist nicht lügen. Es gibt auch kaum Beschwerden von Reisenden im Bezug darauf, dass der Strand nicht dem entspricht, was versprochen wurde. Hotels indes stehen häufig im Fadenkreuz und so mancher Urlauber entschließt sich auch aus dem Grund dann nicht mehr in dieses Land zu reisen.

Foto: Bernd Felgentreff  / pixelio.de
Foto: Bernd Felgentreff / pixelio.de


Klischees und Wahrheit

Dabei reist man in ein Land wie Dominikanische Republik tatsächlich aus dem Grund, weil man sich am Strand erholen möchte, baden oder surfen etc. und natürlich auch ein schönes und gemütliches Hotelzimmer haben will. Nur wenige wagen dabei den Blick über die Mauern bzw. Zäune der Hotelanlagen hinweg und gehen raus, zum Beispiel um in einem einheimischen Restaurant auch einheimische Speisen zu genießen. Dabei hat es in der Dominikanischen Republik schon seine Gründe, warum die Hotelanlagen alle eingezäunt oder ummauert und meist auch bewacht sind. Denn im östlichen Teil der Insel Hispaniola herrscht große Armut und entsprechend viel Kriminalität. Ein Besuch der Städte sollte man nur mit einem Guide machen. Leider entspricht diese Wahrheit auch dem Klischee, das die meisten Europäer mit dem Leben in der Dominikanischen Republik verbinden.