Faulenzen auf Mauritius

Endlich brachen unsere wohlverdienten Mauritius Ferien an, auf die wir uns schon so lange gefreut hatten. Fast ein Jahr im Voraus haben wir gebucht, um einen Bungalow am Strand zu bekommen und es hat sich wirklich gelohnt, so lange zu warten. Zudem hatte man dann immer etwas, worauf man sich wirklich gefreut hat. Im Oktober letzten Jahres ging es dann für uns los nach Mauritius. Der Flug dauerte lange, ging aber eigentlich schnell vorbei, da wir uns so freuten und unser Bungalow am Strand war genauso, wie wir ihn uns vorgestellt hatten: Klein, aber gemütlich, luxuriös und mit einem eigenen Sonnenschirm und Liegestühlen. Der Clou aber war die Hängematte, die zwischen zwei Palmen am Strand gespannt war. Es war einfach unvergleichlich schön. Nachdem wir unsere Koffer auf das Bett geschmissen hatten, sind wir erst einmal unseren kleinen Strand erkunden gegangen. Traumhaft schön! Der Strand gehörte mit zu dem Hotel und war damit ein Privatstrand. Hier waren wirklich nicht viele Touristen und da wir einen kleinen Bereich von unserem Bungalow abgesteckt hatten, der nur für uns war, hatten wir eigentlich immer unsere Ruhe.

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Foto: suesun / pixabay

Wir legten uns gleich an den Strand, um ein wenig braun zu werden und das Leben zu genießen. Es gab eine Dame, die immer mal wieder nachfragte, ob man etwas trinken wollte und beim ersten Mal bestellten wir uns Cocktails. So saßen wir also mit unseren Pina Coladas am Strand und genossen die Ruhe und das Geräusch der kleinen Wellen. Ich war absolut begeistert und mein Freund ebenso. Das Schöne an Mauritius ist, dass es einfach nicht zu warm ist. Natürlich ist es sonnig und auch warm, aber zum Glück nicht so warm, dass man das Gefühl hat, man brutzelt förmlich in der Sonne. So lässt es sich wirklich aushalten. Knapp zwei Tage verbrachten wir einfach mit Nichtstun und lagen einfach nur faul in der Sonne, gingen die Eine oder Andere Runde schwimmen und aßen zwischendurch. Ich hatte recht schnell mein Buch durchgelesen und vergnügte mich einem Hörbuch, das man wunderbar hören konnte in der Sonne. Am dritten Tag wollten wir aber gern einmal etwas anderes sehen und so sind wir ein wenig an den umliegenden Stränden spazieren gegangen. Einer ist schöner als der Andere.