Madeira erleben

Die Insel Madeira, rund 950 km von der portugiesischen Küste entfernt, hat ein subtropisches Klima. Die marokkanische Küste ist gerade einmal ca. 730 km entfernt. Doch auch ein rauer Wind weht hier im Atlantischen Ozean. Ihre Beinamen „Die Perle des Atlantik“ und „Schwimmender Garten“ hat die Insel wahrhaftig verdient. Denn das Archipel bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten im Inneren der Insel selbst und natürlich auch an der Küste. Was die Insel so einmalig macht sind die steilen Klippen. Diese bestimmen auch das Treiben am Strand. Das alles ist vulkanisch geprägt und nicht von Menschenhand geformt. Als die Portugiesen 1418 das erste Mal hier an Land gingen, war schon alles so, wie es heute ist. Schnell erkannten die Portugiesen, dass man hier auch sehr gut Wein anbauen kann. Ein Großteil des bekannten portugiesischen Weins, den wir in unseren Regalen haben in den Supermärkten, stammt aus Madeira.

Foto: steinchen / pixabay.com
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Wanderungen durch die Levada

Für die meisten Urlauber ist Madeira natürlich ein Inbegriff von unbeschwerten Sommerurlaub am Strand. Doch hierher kommen auch viele Touristen, die wandern wollen. Die Berge auf der Insel bieten hier eine wunderbare Kulisse. Und da sind noch die Wanderwege entlang der Levada. Hierbei handelt es sich um ein Bewässerungssystem, das extra für die Bauern auf der Insel entwickelt wurde. Mit Steinhaufen steuern diese die Zufuhr des Wassers auf die einzelnen Parzellen. Je nachdem welcher Bauern gerade die Levadazeit hat, werden die Steinhaufen umgeschichtet. Touristen sind daher aufgefordert diese Steinhaufen nicht zu versetzen, was das System völlig durcheinander bringen würde.