Motorrad – Unterwegs mit dem Saisonkennzeichen

Viele, die ein Motorrad haben, verfügen auch nur über ein Saisonkennzeichen. Dieses ist geeignet hinsichtlich der Motorrad Versicherung für Biker, die ihr Motorrad nicht das ganze Jahr nutzen wollen. Das Motorrad ist mit diesem Kennzeichen dann Jahr für Jahr von März bis Oktober versichert. Die Autofahrer bemerken den Trend schon Anfang November. Auch bei schönem Wetter sind deutlich weniger Motorradfahrer unterwegs als sonst. Die Vorteile von einem solchen Saisonkennzeichen liegen auf der Hand: Das Motorrad muss nicht jedes Mal an- und abgemeldet werden. Zudem bezahlt der Motorradfahrer die Versicherung auch nur für den Zeitraum der Nutzung voll – also mit Vollkasko oder Teilkasko. Haftpflichtversichert ist das Motorrad das ganze Jahr über. Idealerweise sollte man das Motorrad im Winter eh irgendwo unterstellen, damit es keinen Schaden nimmt.

Foto: magicpen  / pixelio.de
Foto: magicpen / pixelio.de


Versicherung läuft weiter auch im WInter

Denn die offenen liegenden Seiten des Motorrads beinhalten die ganze Elektronik, die bei starker Kälte beschädigt werden kann bzw. bei starker Nässe auch mal anfängt zu rosten. Ab dem 1. März kann das Motorrad wieder aus der Garage oder dem Schuppen geholt werden. Dann ist es wieder voll versichert – Teilkasko oder Vollkasko, für was man sich eben entschieden hat. Das Saisonkennzeichen hat gleich mehrere Vorteile: Vor allem aber lässt sich sehr viel Geld sparen für die erneute Zulassung im März und die Abmeldung im Oktober. Und auch die Versicherungen haben weniger Verwaltungsaufwand. Die Haftpflicht bleibt in den Monaten Dezember bis Ende Februar bestehen.

Bedingungen und weitere Regelungen

Es lässt sich damit viel Geld sparen und auch die Zulassungsstellen haben weniger Verwaltungsaufwand. Für das Kennzeichen gibt es auch eine Beleuchtungspflicht. Doch diese Beleuchtung darf nicht nach hinten abstrahlen. Die Hersteller, die für den deutschen Markt produzieren, berücksichtigen dies natürlich. Das ist eine Kleinigkeit, um die sich die Halter dann nicht kümmern müssen, wohl aber über den Austausch der Birnchen, wenn diese einmal kaputt gehen sollten. Viele Motorradfahrer nutzen aber auch das Wechselkennzeichen. Das heißt aber nicht, dass sie das Motorrad-Kennzeichen abmontieren und auf ihr Auto montieren. Vielmehr verfügt das Auto über ein eigenes Kennzeichen mit dem Datum des Zwischenraums, wo das Motorrad still steht.