Saisonkennzeichen bei Motorrädern

Tausende in Deutschland besitzen ein Motorrad. Und Tausende nutzen auch die Möglichkeit des Saisonkennzeichens. Das bedeutet aber, dass das Motorrad nicht das ganze Jahr genutzt werden kann. Das Saisonkennzeichen erstreckt sich regulär auf die Zeit von März bis Ende Oktober. Danach muss das Motorrad stillgelegt werden. Dies sieht eine Sonderregelung bei den Versicherern vor. Das heißt aber nicht, dass das Motorrad in dieser Zeit nicht minimal versichert ist. Im Gegenteil – es ruht lediglich die Vollkasko oder Teilkasko. Die Haftpflicht bleibt aktiv und ersetzt auch Schäden, die entstehen, wenn das Motorrad sicher untergestellt ist. Zum Beispiel wenn es das Opfer eines Brandes wird oder gestohlen.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Spart Geld und Zeit

Die Nutzung von einem Saisonkennzeichen ist für den Halter von einem Motorrad also sehr nützlich. Ähnliche Varianten gibt es auch für Cabrios oder Sportwagen, die nur im Sommer gefahren werden. Als Bedingung gilt, dass das Fahrzeug mindestens 2, maximal 11 Monate angemeldet ist. Die Kostenersparnis schlägt sich vor allem durch das Einsparen der Verwaltungskosten für Anmeldung und Abmeldung und Wiederanmeldung nieder. Und auch die Versicherungen haben weniger Aufwand und honorieren dies entsprechend. Einige Motorradfahrer entscheiden sich aber auch für das Wechselkennzeichen. Das heißt sie nutzen ein und selbe Versicherung für zwei Fahrzeuge. Das Motorrad wird meist bis Ende Oktober genutzt und das Auto dann bis Ende Februar oder auch bis Ende März. Es kommt hier ganz auf die Region an, in der man wohnt und wie lange dort Schnee zu erwarten ist. Nutzer des Saisonkennzeichens müssen während der Ruhephase mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder dem Auto, das auf eine andere Person angemeldet ist.