Teneriffa zu Fuß entdecken

Die Kanaren und damit auch die Insel Teneriffa liegen nur wenige hundert Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt. Das Archipel umfasst sieben bewohnte Inseln, auf denen der Tourismus auch erschlossen ist. Die größte der Inseln ist Teneriffa. Wie alle anderen Inseln ist diese vulkanischen Ursprungs. Klimamäßig gesehen liegen diese Inseln auf dem gleichen Breitengrad wie Florida weit im Westen über den Atlantik hinweg und Kuweit im Nahen Osten. Das ganze Jahr über herrscht auf den Inseln ein frühlinghaftes Wetter. Es ist nicht zu heiß, sondern angenehm warm. Dies macht die Kanaren auch bei Familien so beliebt. Insbesondere die Insel Teneriffa ist wie ein kleiner Kontinent mitten im Atlantik. Denn neben zahlreichen Stränden gibt es hier auch Gebirge. Wanderungen sind hier natürlich auch das ganze Jahr über möglich.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Der Pico und das Anagagebirge

Der höchste Berg der Insel ist der Pico del Teide. Sein Gipfel befindet sich auf einer Höhe von 2715 m. Hat man diesen erreicht, steht man vor einem riesigen Krater. Denn wie die anderen Inseln auch, entstand Teneriffa einst durch vulkanische Aktivität. Der Pico del Teide ist ein Schichtvulkan und karg an seinen Hängen. Doch die Insel hat noch andere Gebirge zu bieten, in denen Wanderungen möglich sind. Neben dem Tenogebirge gibt es auch noch das Anagagebirge. Dieses ist vom Landschaftsbild her ganz anders als der Nationalpark rund um den Pico del Teide. Man wandert hier durch fruchtbare Täler und Schluchten. Außerdem gibt es hier auch abgelegene Dörfer, in die die moderne Zeit erst vor kurzem Einzug gehalten hat.