Zwischenstopp in Malé

Mit meinem Freund bin ich zum ersten Mal in den Urlaub geflogen. Wir brauchten unbedingt ein wenig Ruhe für uns allein, denn die Arbeit war bei uns beiden sehr stressig in letzter Zeit. So haben wir uns nach einer Malediven Reise umgeschaut und sind auch schnell fündig geworden. Es sollte eine kleine Insel der Malediven sein und nicht die Hauptinsel Malé. Wir hatten die Befürchtung, dass dort sehr viel Trubel ist, weil die meisten Touristen dort Urlaub machen. Eine Nacht verbrachten wir trotzdem auf Malé, weil bei unserem Anflug auf die kleinere Insel abends kein Flugzeug mehr geflogen ist. Das wussten wir vorher und fanden es auch gut, denn so konnte man sich Malé auch einmal anschauen. Malé ist im Endeffekt ein wenig wie Mallorca, nur eben schöner. Die Insel ist komplett bebaut und es gibt viele große Hotelketten, die es sonst auch überall gibt. Gerade so etwas wollten wir nicht und waren froh, dass wir noch auf unsere kleine Insel weiterfliegen würden. Schön war der Abend in Malé trotzdem.

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Foto: jprohaszka / Pixabay

Wir haben die Gegend erkundet, sind ein wenig durch die Straßen gezogen, haben abends einen Cocktail getrunken und die Sehenswürdigkeiten abgelaufen. Ich würde sagen, in 2 Tagen hat man alle Sehenswürdigkeiten gesehen. Auf dem Rückweg hatten wir dann auch wieder einen Tag Zeit, uns Malé noch einmal anzuschauen und waren dann noch im Museum. Als es weiterging zu unserer Insel, war ich sehr gespannt. Sie war klein und unheimlich süß. Überall standen Palmen am Strand, die Schatten spendeten. Nicht im Vergleich wie Malé, sondern einfach viel, viel schöner. Hier waren auch deutlich weniger Touristen unterwegs, aber das ist natürlich auch kein Wunder, wenn es gerade einmal 30 Bungalows auf einer Insel gibt. Hier wohnen also maximal 60 Leute plus das Personal und das ist natürlich ein riesengroßer Unterschied zur Hauptinsel. Auf der kleinen Insel konnte man richtig gut entspannen und das haben wir auch. Jeden Tag lagen wir faul am Strand und ließen es uns gut gehen. Es war eine wunderbare Zeit, die mich zur Ruhe kommen lassen hat und aus der ich jetzt immer noch ein wenig Kraft tanken kann – allein durch die Erinnerung daran.